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Nein, ich habe die Zulassung nach dem Heilpraktikergesetz, das bedeutet, dass Sie einfach einen Termin ausmachen und kommen und den Stundensatz danach bezahlen können. Eine Abrechnung mit Privatkassen ist zum Teil möglich, muss aber vorher bei der jeweiligen Kasse beantragt werden. Eine Überweisung brauchen Sie nur, wenn Sie zu einem psychologischen Psychotherapeuten oder einem Arzt mit psychotherapeutischer Ausbildung gehen. Sie haben bei mir in der Regel nur eine sehr kurze Wartezeit von ca. 2-3 Wochen bis zum ersten Termin. In dringenden Fällen vergebe ich auch Samstags Termine. Die Praxis und die Termine sind so organisiert, dass Sie bei Ihren gebuchten Sitzungsterminen keinerlei Wartezeit haben.
Nutzen Sie die Zeit und Ihre Motivation und beginnen Sie mit der Therapie als Selbstzahler. Wenn Sie den ersten Termin bei einem Arzt oder Psychologen haben, können Sie jederzeit wechseln. Diese Frage wird sehr häufig gestellt, allerdings ist sie pauschal nicht beantwortbar. Die Dauer der Therapie oder Beratung hängt sehr stark von Ihrem Problem und auch von Ihrer inneren Bereitschaft ab. Als grober Wert können Sie bei einer Beratung von etwa 3 Sitzungen ausgehen. Bei einer Kurzzeittherapie sollten Sie mit ca. 15 - 20 Sitzungen rechnen und bei einer längerfristigen Therapie ist eine Dauer von 1 - 2 Jahren möglich. Ich empfehle auf jeden Fall die ersten 3 Sitzungen sehr dicht hintereinander, also einmal pro Woche auszumachen, damit der therapeutische Prozess in Fluss kommen kann. Danach werden die Termine von mal zu mal ausgemacht. Manchmal ist es wichtig, dass einige Wochen zwischen den Terminen liegen, damit sich etwas setzen kann, oder damit Sie neues Verhalten ausprobieren und üben können. In manchen Phasen sind wöchentliche Sitzungen für einen guten Prozess wichtig. Zu beachten ist dabei natürlich auch der finanzielle Aspekt. Wenn Sie z.B. nur ein monatliches Budget für 2 Sitzungen haben, dann werden wir auch nur 2 Termine pro Monat ausmachen. Bei Problemen in Beziehungen sind sehr häufig die Frauen die treibende Kraft, um etwas verändern zu wollen. Sie suchen auch eher professionelle Hilfe als Männer. Ich rate Ihnen, dass Sie mit einigen Sitzungen beginnen und unabhängig von Ihrem Partner für sich selbst sorgen. Damit nehmen Sie auch den Druck von Ihrem Partner und er kann sich möglicherweise leichter für einige gemeinsame Probesitzungen entscheiden. Natürlich, es geht darum einen Anfang zu machen. Meine Aufgabe dabei ist unter anderem, dass ich Ihnen dabei helfe Ihre Probleme erst einmal zu sortieren. Welche sind es? Was ist zur Zeit am wichtigsten? Welches können Sie am leichtesten lösen? Welche brauchen zur Lösung mehr Zeit? Was sind Ihre Fähigkeiten, um mit Ihren Problemen gut umgehen zu können? Was sind Ihre Ziele? Und wie können Sie Ihren Lebenszielen wieder mehr Kraft und Aufmerksamkeit schenken? Die finanzielle Situation von Hilfesuchenden ist sehr unterschiedlich. Deshalb habe ich gestaffelte Stundensätze von 60 - 80 Euro für Einzelklienten und 70 - 100 Euro für Paare. Wenn jemand ein kleines Einkommen hat, dann bezahlt er/sie 60 Euro. Bei einem mittleren Einkommen sind es dann ca. 70 Euro und bei einem hohen Einkommen 80 Euro. Besondere Absprachen darüber hinaus sind möglich. In vielen Fällen läuft es so, dass der Versicherungsnehmer bei seiner privaten Versicherung anfragt, ob die Therapiekosten für eine Behandlung bei einem Heilpraktiker für Psychotherapie übernommen oder zumindest teilweise erstattet werden. Wenn die Versicherung dies zusichert, benötigt sie in der Regel eine Diagnose und einen Vorschlag der entsprechenden Sitzungszahl. Ich erstelle das Schreiben mit den nötigen Angaben an die Versicherung nach einem Vorgespräch mit dem Klienten/der Klientin. Erst wenn die Versicherung diese Angaben geprüft und die Übernahme der Kosten oder die Teilerstattung dem Versicherungsnehmer schriftlich zugesichert hat, kann die Therapie beginnen. Ja. Sie sind mein Vertragspartner und deshalb für die Bezahlung der Sitzungen zuständig. Sie bekommen von mir eine Endrechnung, wenn gewünscht auch eine Teilrechnung, die sie bei Ihrer Versicherung zur Erstattung einreichen können. Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten. Das hängt von sehr vielen inneren und auch äußeren Faktoren ab. Wichtig ist immer das Befinden des Klienten/der Klientin selbst. Haben Sie nach einigen Sitzungen das Gefühl, den Eindruck, dass Sie durch die Therapie voran kommen, dass Sie sich verändern, dass Sie dabei sind zu lernen wie Sie Ihre Probleme bewältigen, Ihre Ziele erreichen können, dann sind Sie auf dem richtigen Weg. Wir überprüfen auch in regelmäßigen Abständen den Behandlungserfolg. Hypnose bedeutet, dass Sie, während Sie in einem bequemen Stuhl sitzen, in einen angenehmen Zustand der Entspannung versetzt werden. Sie befinden sich zwischen wachen und schlafen. Ihre Außenwahrnehmung ist eingeschränkt und Ihre Innenwahrnehmung ist zuerst auf Ihren Körper und dann auf die therapeutischen Suggestionen gerichtet. Sie kennen das vielleicht, wenn Sie längere Zeit alleine mit dem Auto auf einer Autobahn fahren und irgendwann aus dieser Autobahntrance aufwachen und nicht mehr wissen wie Sie die letzten Kilometer gefahren sind. Dann waren Sie mit einem Teil Ihres Bewusstseins beim Auto fahren und mit einem anderen Teil haben Sie über etwas bestimmtes nachgedacht oder einfach nur in den Tag geträumt. Während der Hypnose oder Trance rückt das Bewusstsein in den Hintergrund und das Unterbewusstsein ist sehr empfänglich für Problemlösungen, für neue Möglichkeiten, neue Ideen um mit Konflikten oder Schwierigkeiten kreativ umzugehen. Am Ende der Sitzung werden Sie sanft wieder ins Hier und Jetzt geführt und lassen die gegebenen Suggestionen einfach weiter wirken. Viele Menschen erleben die Hypnose als so angenehm und wohltuend, dass sie es fast bedauerlich finden, aus der Hypnose wieder zurückzukehren. [Mehr] Natürlich sind Sie auch in Hypnose immer noch Herr bzw. Frau Ihrer selbst und können sich gegen alles schützen was Sie nicht wollen. Sie werden sich immer nur soweit in den Zustand der Trance oder Hypnose begeben wie Sie auch Vertrauen zum Therapeuten haben. Von daher bestimmen Sie als Klient/in die jeweilige Tiefe der Hypnose. Und, wenn Sie an das Beispiel mit der Autobahnfahrt denken, dann wissen Sie genau, dass Sie sofort hätten reagieren können, wenn auf der Strecke etwas ungewöhnliches passiert wäre. In der Tiefenentspannung steht der Körper im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Um zu einer tiefen Entspannung zu kommen gibt es mehrere Wege. Zum Beispiel können Sie dazu angeleitet werden einzelne Muskeln anzuspannen und wieder zu lösen und damit zu entspannen. Gleichermaßen ist es möglich die Aufmerksamkeit Schritt für Schritt auf alle Körperteile von Kopf bis Fuß zu richten und damit langsam in einen Entspannungszustand zu gleiten. Die Tiefenentspannung ist häufig eine Vorstufe zur Hypnose, kann aber auch für sich alleine stehen. In der Hypnose wird, nachdem sich der Körper in einem entspannten Zustand befindet, die Aufmerksamkeit auf bestimmte Suggestionen, Problemlösungen und neue Verhaltensmöglichkeiten gelenkt. Auch gelenkte Fantasiereisen können Bestandteil der Hypnose sein.
Wenn wir in der therapeutischen Arbeit an einem Punkt angekommen sind, wo es darum geht neue Verhaltensweisen zu etablieren, dann nutze ich gerne die Arbeit mit Symbolen, um diesen Schritt bewusster und leichter zu machen. Ich schlage Ihnen zum Beispiel vor: "Machen Sie einen Spaziergang und denken Sie dabei an die tollen neuen Verhaltensmöglichkeiten, die Sie zur Zeit ausprobieren. Und öffnen Sie sich, damit Sie auf dem Weg von einem Symbol, einem Gegenstand gefunden werden. Und Sie wissen ganz genau, dass dieser bestimmte Gegenstand nur für Sie da ist und genau das für Sie bedeutet, worum es gerade in Ihrem Leben geht." Damit bekommt der gefundene Gegenstand eine spezifische Bedeutung, die nur für Sie selbst Gültigkeit hat. Der Gegenstand wirkt wie ein Anker und es genügt häufig der Blick oder die Berührung und Sie befinden sich bereits auf dem Weg zum neuen Verhalten. NLP entstand Mitte der 70er Jahre. Die Psychologen und Linguisten John Grinder und Richard Bandler beobachteten berühmte Therapeuten wie Fritz Perls (Gestalttherapie), Virginia Satir (Familientherapie) und Milton Erickson (Hypnosetherapie) bei der Interaktion mit ihren Klienten. Sie analysierten, wie diese Therapeuten dabei vor gingen und was sie so erfolgreich machte. Sie entdeckten grundlegende gemeinsame Strukturen und Kommunikationsmuster, die in der Praxis funktionieren und die anderen beigebracht werden können. NLP hat sich seit seiner Entstehung immer weiter entwickelt und besteht inzwischen aus einer Vielzahl von hochwirksamen Methoden für die Bereiche Psychotherapie, Pädagogik, Gesundheit und Management. In Anlehnung an die Familienaufstellungen von Bert Hellinger können auch die Beziehungen von Mitgliedern eines Arbeitsteams dargestellt werden. Dabei werden entweder reale Personen als Stellvertreter für die Teammitglieder genommen oder die Beziehungen werden über kleine Figuren auf einem Stellbrett symbolisiert. Diese Methode zeigt sehr schnell und deutlich die Dynamik innerhalb eines Teams. Daraus lassen sich einfache und wirkungsvolle Lösungsmöglichkeiten für das reale Team entwickeln. Ja, natürlich kann man auch Erbschaftsangelegenheiten aufstellen. Dazu werden die Erbnehmer, der Erblasser und das Erbe als kleine Stellvertreterfiguren auf einem Stellbrett positioniert. Durch die Aufstellung und die Fragestellung des Aufstellers entsteht eine bestimmte Dynamik, die sehr häufig rasche und präzise Antworten liefert und neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet.
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